Kuchenbasics

Ich versuche mich in letzter Zeit immer mal wieder am Backen. Mir macht das irgendwie voll Spass. Auch wenn ich zwei linke Hände habe und mir nicht immer das gelingt, was ich möchte, schmeckt es zumindest (meistens).

Mittlerweile bin ich an einem Punkt, wo ich eine ganz gute Basis schaffen kann, die schon recht anständig ist. Ich nenne das ganze mal liebevoll den 200er-Kuchen. Diese Basis ist ein heller Teig und ganz cool, um da noch verschiedene Sachen dazu zu mischen.

Kleiner Nerdfakt: Der HTTP-Status 200 bedeutet: Die Anfrage wurde erfolgreich bearbeitet und das Ergebnis der Anfrage wird in der Antwort übertragen. Ich finde das irgendwie passend.

Ihr braucht:

  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 200ml Milch
  • 200g Butter
  • 200g Mehl
  • 100g Zucker
  • 2 Eier

Ihr braucht gar nicht viel machen, außer einen glatten Teig draus zu rühren, bei 200° so 40 bis 60 Minuten im Ofen lassen (klassische Stäbchenprobe), fertig. Was ich mittlerweile gerne mache ist die Butter in kleine Stückchen zu schneiden und vor der Verarbeitung vier Stunden einfach stehen zu lassen. Die Butter ist dann sehr weich und kann easy verrührt werden.

Der Teig ist wirklich einfach. Man kann daraus jetzt echt eine Menge machen:

  • Schokokuchen: einfach noch 80g bis 100g Kakao unterrühren
  • Marmorkuchen: den Teig aufteilen und 40g bis 50g in einen der beiden Teige einrühren, schichten, fertig.
  • Möhre-Nuss: eine kleine raspelte Möhre und 50g gemahlene Nüsse (nach belieben) in den Teig unterrühren

Dafür, dass ich Backen mehr als 28 Jahre völlig ignoriert habe, bin ich schon ein bisschen stolz :)

Palatschinkenpizza alla Llama

Palatschinken fetzen. Wir Sachsen finden das auch geil. Wir kennen das aber unter dem Namen „Plinse“. Ich glaub, im Rest der Republik wird das ganze Eierkuchen genannt. Wayne. Auf jeden Fall kann man aus Palatschinken ’ne richtig leckere Pizza machen. Ihr braucht dazu Folgendes:

Unsere Zutaten

Unsere Zutaten

  • Eier
  • Milch
  • Mehl Typ 405
  • Gewürze (Pfeffer, Salz, italienische Kräuter)
  • Ketchup
  • Knoblauch
  • Schalotten
  • Pilze
  • Schinken
  • Paprika
  • Auberginen
  • geriebenen Käse
  • Cocktailtomaten

Palatschinken machen ist arscheinfach. Ich habe hier drei Eier genommen, Mehl und Milch nach der klassischen Formel 3.14159265359 mal Daumen. Wichtig ist, dass ihr ein ganzes Blech damit so fünf Millimeter volllaufen lassen könnt. Das Blech kommt dann in den Ofen. Bei 200°C Umluft dauert das bei mir hier so zehn Minuten, bis es Bläschen bildet. Da solltet ihr das Blech rausnehmen.

Die Soße ist auch einfach. Würfelt die Schwanzschwanztomaten, die Schalotte und den frischen Knoblauch. Werft das zusammen und drückt ordentlich Ketchup rein, damit so 200 bis 250ml Soße entstehen. Bei den Mengen müsst ihr das selbst wissen. Wir mögen stehen auf lieben Knoblauch, weshalb wir da immer ordentlich was rein tun. Würzt die Masse mit den Gewürzen und verteilt diese auf der Pizza.

Housten, the sauce has landed.

Housten, the sauce has landed.

Danach bröselt ihr den geriebenen Käse drauf. Den Rest der Zutaten schnibbelt ihr klein und legt sie mehr oder weniger fair oder nach Belieben oder eigener Kreativität auf die Pizza.

Unser Belegungsplan

Unser Belegungsplan

Bei 220° Oberhitze haben wir die Pizza jetzt so weitere 15 Minuten drin gelassen. Müsst ihr aber auch mal schauen. Bei uns schaut das Ergebnis so aus. Und wir finden es geil.

Prädikat: Lecker

Prädikat: Lecker

Bildcredits: FrauLlama

Carbonara alla Llama

Meine Frau und ich lieben Nudeln mit Carbonara-Soße. Offenbar kann ich das auch ganz gut. Und eigentlich ist das alles auch keine Hexenkunst. Was ihr braucht, ist:

  • so 200g Speck (oder Kochschinken, oder Räucherschinken, je nachdem, was ihr geiler findet)
  • 200ml Schlagsahne
  • 2 Eier
  • 250g Nudeln
  • Gewürze, diverse (Salz, Pfeffer, Knoblauch)

Reden wir nicht drumrum, kocht die Nudeln. Währenddessen könnt ihr den Speck klein schneiden und in eine heiße Pfanne werfen, passt aber auf, dass er nicht knusprig wird. Würzt ihn ein bisschen durch.

Speck

Wenn ihr meint, dass der Speck gut aussieht, nehmt die Pfanne von der Kochplatte runter und kippt die Sahne rein. Das kühlt alles ein bisschen ab, was wichtig ist, damit die Eier nicht stocken. Die werft ihr nämlich jetzt dazu und verrührt das alles ordentlich. Und dann erhitzt ihr das ganze schön langsam bis es dampft, aber nicht kocht. Rührt dabei ständig um. So flockt das Ei nicht und alles bleibt lecker soßig.

Ei, Sahne, Speck

Beim Anrichten machen wir übrigens immer zuerst ein bisschen Käse auf den Teller.

Käse aufm Teller

Wir finden es geil.

Spaghetti Carbonara

Kürbislasagne

Es ist Kürbiszeit – immer. Neben ganz viel Kürbissuppe haben wir uns heute entschieden unsere Standard-Suppe ein bisschen dicker zu machen, um daraus eine Kürbislasagne zu machen – frei nach einem Rezept von ErdbeerRei. Konkret haben wir das hier gebraucht:

  • einen Hokkaido-Kürbis (rund 1kg)
  • rund 150ml Kokosmilch
  • 200g Crème fraîche
  • 300g Gehacktes
  • diverse Gewürze (Ingwer, Paprika edelsüß, Salz, Pfeffer, italienische Kräuter)
  • ’ne Packung geriebenen Käse
  • Lasagne-Nudelplatten

Das ganze ist auch echt easy zu machen. Wir pürieren den Kürbis, indem wir ihn so 10 Minuten vorkochen, würzen den mit Ingwer, Salz und Pfeffer und werfen während dessen die Kokosmilch und ’nen halben Becher Crème fraîche mit rein. Das ist dann schon recht geschmeidig.

Und da wir hier Aas-Fresser sind, haben wir das Gehackte gebraten und mit Salz, Pfeffer, Paprika und der Kräutermischung gewürzt. Danach werfen wir das Gebratene einfach in die SuppeSoße und schmecken das alles noch mal ab. Danach geht es ans Schichten. Ganz oben kommt noch mal der Rest der Crème fraîche drauf und die Packung Käse (wir sind bei Überbackenen Käsefeteschisten und könnten auch zwei Packungen drauf tun).

Das Konglomerat aus Kürbis, Nudelplatten, Hack und Käse sieht dann nach 40 Minuten im Ofen so aus.

Das Konglomerat aus Kürbis, Nudelplatten, Hack und Käse sieht dann nach 40 Minuten im Ofen so aus.

Bonfortionösen Appetit!

Paella alla Llama

Ich hoffe, dass ich keine spanischen Leser habe, denn ich glaube, dass ich mit dem Rezept nicht nur die Herdplatten erhitze *badummtsss* Eigentlich machen wir hier nämlich ein Risotto. Aber immer der Reihe nach. Ihr braucht:

  • ’ne Tasse Risotto-Reis
  • 50g Butter
  • Paprika
  • Tomate
  • 1L bis 1,5L Gemüsebrühe (wenn ihr es fischiger haben wollt, nehmt halt Fischfond)
  • Garnelen oder so was in der Art
  • Schalotte
  • Knoblauch (war irgendwie klar, oder?

 

Also, Schalotte und Knoblauch klein machen, in der Butter anbraten und dann den Reis dazu werfen. Natürlich müsst ihr das ordentlich umrühren, damit der Reis die restliche Butter aufsaugt. Und dann geht es eigentlich an das langweilige Risotto-machen:

  • 10: Kippe 200ml Brühe auf den Reis
  • 20: Rühre um
  • 30: Rühre solange um, bis die Brühe in den Reis gezogen ist
  • 40: Goto 10

 

Macht das bis eure Brühe komplett weg ist und/oder der Reis schön weich ist. Solange könnt ihr ja den anderen Kram klein schnibbeln. Ist das alles erledigt, macht ihr eine Pfanne mit ein wenig Öl heiss und bratet das alles schön an. Anschließend kippt ihr den Reis mit in die Pfanne und bratet es gemeinsam durch. Vergesst das Würzen nicht.

Llama kocht: Borschtschognese

Das braucht ihr

  • 500g eingelegte rote Beete
  • 150g Pastinaken
  • 150g Möhren
  • 200g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stange Lauch
  • 500g passierte Tomaten
  • 500g Gehacktes

Das macht ihr

Die Möhren und die Pastinaken solltet ihr mit einer Reibe in eine große Schüssel raspeln. Aus der Zwiebel, den Pilzen und der roten Beete macht ihr kleine Würfel und werft sie in die Schüssel. Den Lauch schneidet ihr in Scheiben (der zerfällt sowieso) und gebt es ebenso in die Schüssel. Den Knoblauch scheidet oder presst ihr auch mit rein.

Dann vermengt ihr den ganzen Kram miteinander und bratet es ordentlich durch. Bratet in einer anderen Pfanne das Gehackte gut durch und werft es dann zu den fertig gebratenen Gemüse. Anschließend kippt ihr die passierten Tomaten drauf, lasst es aufkochen. Anschließend schmeckt ihr die Soße mit Salz und Pfeffer ab.

Dazu passen Nudeln.

So schaut’s aus

Borschtschognese